Das Manuskript „Cholonek oder der Gott aus Lehm“ von Janosch aus dem Nachlass „Gelberg“ zeigt sehr eindrucksvoll, wie zäh der Kampf hinter den Zeilen wirklich ist. Sein Lektor und Verleger Hans-Joachim Gelberg schrieb dazu: „Das Manuskript hatte vier Fassungen. Die erste hatte nur 80 Seiten, zuletzt waren es dann fast dreihundert. Ich saß im Hotel […]

Erwachsenerbucher

Das Manuskript „Cholonek oder der Gott aus Lehm“ von Janosch aus dem Nachlass „Gelberg“ zeigt sehr eindrucksvoll, wie zäh der Kampf hinter den Zeilen wirklich ist. Sein Lektor und Verleger Hans-Joachim Gelberg schrieb dazu: „Das Manuskript hatte vier Fassungen. Die erste hatte nur 80 Seiten, zuletzt waren es dann fast dreihundert. Ich saß im Hotel in München und leimte die verschiedenen Fassungen zusammen. Janosch schrieb darauf wieder neue Varianten, nachts. Und morgens konnte ich dann wieder von vorne anfangen.“

Das Konvolut aus zusammengeleimten Seiten und einzeln ausgeschnittenen Sätzen umfasste schließlich 811 Einzelteile. Die Erstausgabe aus dem Georg Bitter Verlag kam mit lediglich 255 Seiten aus – im Oktavformat.


Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm (1970).

Sacharin im Salat (1975)

Die Kunst der bäuerlichen Liebe (1990)

Sandstrand (1979)

Polski Blues (1991)

Günter Kastenfrosch (1991)

Wörterbuch der Lebenskunst (1995)