Leben und Werk 

Alles Gute, Herr Janosch

Der Erfinder der Tigerente wird am 11. März 2026 95!

Der geniale Zeichner und Geschichtenerfinder Janosch wird am 11.März 2026 95 Jahre alt. Wir gratulieren aufs Herzlichste.

Pressematerialien finden sich unter: www. janosch-gesellschaft.de/95-geburtstag-janosch

Wenn Sie mit Ihrer Zeitung/Website ein Gewinnspiel veranstalten möchten:  Wir stellen Preise zur Verfügung.

JANOSCH

BIOGRAFISCHE STATIONEN EINES LEBENSKÜNSTLERS

Der renommierte Kinderbuchautor, Illustrator und Künstler Janosch kam 1931 als Horst Eckert zur Welt. Unter dem Pseudonym Janosch veröffentlichte er über 150 Bücher, die Millionenauflage erreichten. Er bekam zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Oh wie schön ist Panama“ und „Komm, wir finden einen Schatz“.
Janosch lebt seit 1980 auf Teneriffa. Sein bisher letztes Buch „Onkel Puschkin, guter Bär“ erschien 2003. Danach hat er vor allem Kunst für Erwachsene geschaffen. Seit 2013 zeichnet er die Kolumne „Wondrak“ für das ZEITMAGAZIN.

LEBEN: «ES GIBT WIRKLICH NICHTS, WAS NICHT GEHT.»

Horst Eckert (Janosch) wurde am 11. März 1931 im oberschlesischen Hindenburg (heute Zabrze, Polen) geboren. Zunächst wuchs er bei seinen Großeltern auf, und machte schon mit 13 Jahren eine Ausbildung zum Schmied und arbeitete in einer Schlosserei.

Zu Hause gab es weder fließend Wasser, noch Strom. Und in der Arbeit mangelte es damals durch den Krieg an allem. So lernte er nicht nur früh zu improvisieren, sondern auch, sich nicht unterkriegen zu lassen und gegen alle bangen Ratschläge seinen eigenen Weg zu gehen. Er entwickelte einen starken Instinkt und seinen angstfreien Überlebenswillen, der ihn bis heute tief geprägt hat.

FRÜHE EINFLÜSSE: «UND ICH WUSSTE NICHTS, NICHTS, IM KOPF AMEISEN.»

FRÜHE WERKE: «UND ICH BESCHLOSS, AUCH SCHRIFTSTELLER ZU SEIN.»

Als seine Anfänge als freier Maler und Künstler keinen Erfolg brachten, beschloss er Schriftsteller zu werden.

In einer Kneipe hörte er Ratschläge über das Schreiben und veröffentlichte 1957 seinen ersten Artikel „Wie ich litt“ mit Zeichnungen in der ZEIT.

Horst Eckert lernte den Verleger Georg Lentz kennen, der ihn in seinem Büro mit einem anderen Besucher namens Janosch verwechselte. Aus einer Schnapsidee heraus riet er Eckert sich Janosch zu nennen und veröffentlichte 1960 sein erstes Buch „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. Dem Werk und auch den Folgebüchern war kein großer Erfolg beschieden.

GROßE ERFOLGE: «HEUTE DRÄNGT ES MICH IN DIE HÄNGEMATTE.«

HEUTE: «SCHON ÖLFARBEN HABEN MIR ZUVIEL GEWICHT.»

Seitdem Janosch 1980 nach Teneriffa zog, führt er das Leben eines Eremiten und pflegt sein Bild als streitbarer Misanthrop, der immer wieder mit seinem gewalttätigen Vater, dem Nationalsozialismus oder der Kirche wie in seinem Roman „Polski Blues“ (1991) abrechnet. Der Rückzug nach Teneriffa in die „Hängematte“ hat vor allem etwas mit Janoschs großer Freiheitsliebe zu tun.

Das Credo des großen Künstlers Janosch lautet: „Man muss den geringsten Mitteln, also dem kleinsten Aufwand und Risiko, das größte Ergebnis erreichen. (…) Und davon lebe ich.“

ERKENNTNISSE

NICHTS UND ALLES
“Wer nichts braucht, hat alles.”

FREIHEIT
“Das Wichtigste für mich war immer die Freiheit- soweit sie möglich ist. Machen können, was ich will. Kein Zwang, schon Blumen gießen zu müssen ist mir zuviel Zwang (…).“

SCHREIBEN
„Ich bin Aufschreiber. Ich schreibe auf, was ich da sehe, wenn ich mich umschaue.“

MALEREI
„Wenn man jeden Tag malt, übt man sich darin Probleme zu lösen.

ÜBER MALER
„Die meisten wissen nicht, was sie tun, wenn sie Kunst schaffen. Sie sind in solchen Momenten abwesend. Es kann auch sein, dass sie es nachher gar nicht begreifen.“

FARBEN
„Als genau 3jähriger wünschte ich mir zu Weihnachten einen Tuschkasten mit Gold, Silber und Rosa. (…) Könnte es sein, dass diese Farbe aus einem früheren Leben herüberkommen mussten?“
„Diese Farben waren und sind noch heute die Farben, mit denen ich am liebsten male. Gold und Silber wird aufgelegt. Rosa mit Gelb zum Trillern gebracht. Dazu brauche ich noch Blattgrün und Blutrot- dann befällt mich eine totale Magie. Eine Formel aus einer anderen Welt.“

GENÜGSAMKEIT
Mein Lieblingswein ist der rote. Habe ich aber keinen, (…) dann trinke ich weißen. Habe ich keinen weißen, dann trinke ich Wasser. Habe ich auch kein Wasser, dann vergesse ich den Durst. Das sind so die Kunststücke meiner Seligkeit.“

STIMMUNG
„Und wenn es mir rettungslos schlecht geht (…), fange ich an, jämmerlich zu singen.“

ÜBERLEBEN
„Ich weiß genau, was ich wollte, als das Leben mit 14 anfing: Ich wollte überleben.“

ARMUT
(Janosch stammt aus dem Piekarska Viertel in Zabrze, genauer der Ciupkareihe,  einem schrecklichen, schon damals baufälligen und nach dem Krieg umgefallenen Mietshaus.)

“. . . .. gestern den  ganzen Tag musste ich an die Ciupkareihe denken. Und es ist kein Zufall. Den Geruch von dort kenne ich bis in den Himmel. Für ewige Zeiten. Sofort bekomme ich Heimweh nach dem Gestank in der Piekarska.
Weißt du, dass man Wanzen riechen kann? Aber nur, wenn man keine eigenen Wanzen zu Hause hat, weil man sich sonst daran gewöhnt hat  wie man sich an den Geruch der Mutter gewöhnt, egal wie viel sie stinkt. Meine Mutter roch nach 4711 (das ist ein billiges Parfüm aus Köln).
Seit damals habe ich niemals Furcht vor Armut. Weil weniger als damals dort  kann es nicht geben. Und was es gab, das reicht für das Leben.”

NAZIS
„Und nichts hasse ich so wie die Nazis.“

BESCHEIDENHEIT
Frage: Sind Sie ein bescheidener Mensch?
Janosch: Ganz sicher nicht.

UNSINN
„Vielleicht ist das auch alles Unsinn, was ich da sage.“

OPTIMISMUS
„Was mich selbst angeht, bin ich ein an den Irrsinn grenzender Optimist. Ich glaube, dass für mich alles gut ausgeht, auch wenn es zum Sterben käme, sähe ich darin eine gute Lösung.“

FANTASIE
„Du bekommst alles, was es gibt. Du musst nur raus aus dem Mittelpunkt des Kopfes. Du musst ins Zwischenreich, wo es leer ist. Die Leere ist es (…). Nicht auffindbar durch Suchen. Aber ein Schlag mit dem Hammer auf den Kopf, und auf einmal hast du es, weil dich der Blitz traf.“

GESUNDHEIT
„Ich bin gesund wie ein Koyote.“

TENERIFFA
„Wenn die Luft in den europäischen Städten nicht mehr zum Atmen geeignet ist, gehe ich auf eine Insel.“

FEHLER IM LEBEN
„Ich arbeite zuviel. Das zerstört mir das Leben und die Kunst zu leben. (…) Ich verlange gesalzene Honorare, um sie abzuschrecken (…).“

LUXUS
Der größte Luxus, den ich kenne, ist kein Telefon zu haben. Das kann sich keiner leisten. Nur ich.“

WAS IST KUNST?
„Wenn es so ist, wie die Philosophen sagen, dass wir nur das Spiegelbild der „Wirklichkeit“ sehen, dass als das, was eigentlich ist, sich hinter unserem Rücken befindet, auch noch mit einem Vorhang dazwischen, dann wäre es so, dass etwa mit einem Bild – sofern es Kunst – dieser Vorhang für einen Augenblick aufreißt. Und du etwas begreifst.“

HEIMAT
„Merkwürdigerweise nicht so sehr ein Ort. Eher Gerüche. An erster Stelle Machorka-Rauch, Zwiebeln, Sauerteig, Knoblauch, Gartengemüse und Kohlendioxid. Das waren die Gerüche in der Stube, wo ich geboren bin.

GORBATSCHOW
„Ich verehre Gorbatschow über alles, wir sind fast am gleichen Tag geboren, deswegen kannst du ihm trauen.“

GELASSENHEIT
„Da sitzen und sein und die Minuten rollen über die Finger, die Ewigkeit zieht durch die Nase.“

ÜBER INTERVIEWS
„Die Gutmütigkeit überwiegt, und dann die Reue.“

BIOGRAFISCH
„Selbst wenn ich ein Wasserglas beschriebe, wäre es immer biografisch. Du kannst dich ja letztlich nicht verbergen. (…) Es wäre möglich, dass ein Maler immer die gleiche Blume malt. Und damit malt er wahrscheinlich immer sich selbst.“

DAS BUCH MEINES LEBENS
“Lieblingsbücher gibt es immer wieder, da kann ich mich nicht festlegen. „Das Tibetische Totenbuch“ begleitet mich aber noch heute. Dieses Buch hat mich damals so nach dort gebracht, wo ich jetzt bin.”

STERBEN
„Heimlich. Damit mich keiner ablenkt und beobachten kann, was geschieht. Denn vielleicht stirbt man ja wirklich nur einmal.“

GUTER MENSCH
„Und so bemühe ich mich, kein guter Mensch zu sein.

AUSZEICHNUNGEN

AUSZEICHNUNGEN (AUSWAHL)

Literaturpreis der Landeshauptstadt München (1975)

Deutscher Jugendbuchpreis Bilderbuch (1979 für Oh, wie schön ist Panama)

2 × Plakette der Biennale der Illustrationen Bratislava (1979 für Die Maus hat rote Strümpfe an)

Prix Jeunesse International Munich (1980 für Oh, wie schön ist Panama in der „Sendung mit der Maus“)

Prix Danube, Bratislava: Hauptpreis Trickfilm (1981 für Komm, wir finden einen Schatz in der „Sendung mit der Maus“)

2 × Silberner Pinsel (1983 für Das Leben der Thiere. 1987 für Ich mach dich gesund, sagte der Bär)

Silberner Griffel (1984 für Post für den Tiger)

Banff World Television Festival: Special Jury Award (1984 für Post für den Tiger in der „Sendung mit der Maus“)

Bologna Ragazzi Award als lobende Erwähnung (1987 für Hosentaschen-Bücher)

Andreas-Gryphius-Preis (1992 für sein Romanwerk)

Bundesverdienstkreuz (1993)

Morenhovener Lupe (1996)

Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen (1999)

Orden de Manuel Amador Guerrero (1999)

Bayerischer Poetentaler (2002)

DVD Champion: Creative Award (2003)

Hans Bausch Preis Mediapreis 2006

EHRUNGEN

Janosch wird auf der Expo 2000 in Hannover als einer der bedeutendsten Köpfe des 20. Jahrhunderts neben Konrad Adenauer u.a. „in Gips gegossen“ ausgestellt.

Am 8. März 2012 brachte die Schweizer Post ein Janosch-Briefmarke heraus.

Janosch Briefmarke 58cent

WERK

KINDERBÜCHER

«WIE einer erzählt, darauf kommt es an. Jeder Autor findet seine eigene Sprache. Das trifft besonders auf Janosch zu. Wie wunderbar passt das alles mit seinen Bildern zusammen. Davon kann man nicht genug bekommen. Der Name Janosch ist seit Generationen so eine Zauberformel geworden. Seine Figuren sind allesamt Persönlichkeiten voller Eigenart. Und die Schwachen gewinnen, darauf kann man sich verlassen. „Oh, wie schön ist Panama“ wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Seither sind Kleiner Tiger & kleiner Bär mit Tigerente weltweit bekannt. Mit seinen Bilderbüchern und Geschichten hat Janosch unsere Kinderbuchlandschaft bereichert und sicher auch verändert.»
(Hans-Joachim Gelberg, Verleger und Lektor u.a. von “Oh, wie schön ist Panama”)

Eine Übersicht zu den Kinderbüchern finden Sie hier (bitte klicken).

 

 

FIGURENWELTEN

TIGER & BÄR (PANAMA-WELT)

Die „Panamawelt“ hat ihren Ursprung in Janoschs bekanntestem Werk „Oh, wie schön ist Panama“. Sie steht für Freiheit, Neugier, Spaß am Entdecken und enthält neben der kindlichen auch eine erwachsene, philosophische Ebene. Eines der bekanntesten Zitate aus der Panamwelt ist

„Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten“.

Die Hauptfiguren sind Kleiner Bär, Kleiner Tiger, Tigerente und Günter Kastenfrosch. Alle leben zusammen in einem kleinen Haus am Fluss. Daneben gibt es eine Fülle von Nebenfiguren wie Mäuse, Frösche, Vögel mit oft witzigen Nebenhandlungen. Die Panama-Welt findet ihre Fortsetzung in den Werken „Post für den Tiger“, „Komm, wir finden einen Schatz“, „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“, „Riesenparty für den Tiger“, und „Guten Tag, kleines Schweinchen“.

GÜNTER KASTENFROSCH UND DIE TIGERENTE

Frech, vorlaut, ungeduldig, selbstherrlich und etwas tollpatschig, das ist Günter Kastenfrosch. Er ist ein ziemliches Großmaul und manchmal etwas ruppig zu seiner geliebten Tigerente. Die ist aus Holz, fährt auf Rollen und folgt ihm stets auf Schritt und Tritt. Dennoch, trotz allem bleibt Günter immer sympathisch – man kann ihm einfach nicht böse sein.

PAPA LÖWE UND SEINE GLÜCKLICHEN KINDER

Während Mama Löwe schwer im Büro schuftet, hütet Papa Löwe die sieben Kinder. Seine Aufgabe: Die Kleinen glücklich zu machen! Und das gelingt Papa Löwe ganz wunderbar, wenn es auch nicht immer ganz einfach ist, die Rasselbande zufriedenzustellen.

EMIL GRÜNBÄR UND SEINE BANDE

Emil Grünbär und seine Bande, das sind neben Emil Dolli Graugans und Rüdi von Lieberbaum. Sie sind Forscher, Entdecker und Beschützer der Umwelt.

WONDRAK

Zwischen 2013 und 2017 zeichnete Janosch jede Woche für das ZEITmagazin.

Worum es in seinen Bildern geht? “Na, um mich: Wondrak, den neuen Superstar”, so sagte es Janosch dem ZEITmagazin in seinem Comeback-Interview.

Herr Janosch, sind Katzen wirklich so süß, wie das Internet meint?

»Aber sicher. Wondraks Katze zum Beispiel ist so niedlich, dass sie dafür das ganze Bett benötigt. Er selbst schläft auf dem Kissen. Das braucht sie nicht.«

Herr Janosch, wie geht eine gute Ehe?

«Man trägt sich immer abwechselnd.»

Mehr Wondrak gibt es auf Pinterest.

UND VIELE MEHR …

Kasper Mütze, Schnuddel, Waldbär, Tante Gans, Onkel Popoff, Maulwurf und Fidelgrille, Maja Papaya, Elefant, Fuchs, Eule und Esel …

ERWACHSENENBÜCHER

«Janosch, den man gemeinhin als Kinderbuchautor kennt, hat über die Jahre ein gerüttelt Maß Romane für Erwachsene geschrieben. Meist kreisen sie um die schlesische Heimat, die er wegen des abrupt über sein kleines Dorf hereinbrechenden Tausendjährigen Reiches allzu früh verlassen musste. In schrulligen Figuren, die trotz bitterster Armut den aufrechten Gang pflegen, feiert Janosch die verlorene Heimat, ohne sie sonderlich durch die rosa Brille der Nostalgie zu verklären.»
Ulrich Struve in literaturcafe.de

ARTWORK

Janosch hat unzählige DESIGNS für Produkte („Artwork“) entworfen. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, wie er sich den Anforderungen an ein spezielles Produkt zeichnerisch angenähert und dabei wunderschöne Skizzen kreiert hat.

Janosch Fotoapparat

FILME

JANOSCHS TRAUMSTUNDE
Als erste Verfilmung von Janoschs Werk entstand „Janoschs Traumstunde“ zwischen 1985 und 1989. Es handelt sich um eine 26-teilige Zeichentrickreihe für Kinder, die vom WDR ausgestrahlt wurde und auf Grund ihrer großen Beliebtheit wesentlich zum Erfolg Janoschs beigetragen hat.
Die Regie führten Jürgen Egenolf, Uwe-Peter Jeske und Wolfgang Urchs.

PAPA LÖWE UND SEINE GLÜCKLICHEN KINDER
Während Mama Löwe schwer im Büro schuftet, hütet Papa Löwe die sieben Kinder. Seine Aufgabe: Die Kleinen glücklich zu machen! Und das gelingt Papa Löwe ganz wunderbar, wenn es auch nicht immer ganz einfach ist, die Rasselbande zufriedenzustellen.

– 40 Folgen à 1 Minute (2001) Regie: Irina Probost

ANTJEBild Antje

Das Walross Antje war über Jahrzehnte das Maskottchen des NDR. An seine Stelle trat die von Janosch gezeichnete neue Antje, die ihre eigene Serie bekam, in der sie Abenteuer mit dem kleinen Tiger und dem kleinen Bären erlebt.

– 26 Folgen à 3,5 Minuten Regie: Irina Probost
– -26 Folgen à 13 Minuten Regie: Irina Probost

OH, WIE SCHÖN IST PANAMA
Der erste Kinofilm (Zeichentrick) basierend auf dem Werk Janoschs. Kinostart 2006.
Regie: Irina Probost

INTERNATIONAL

Werke von Janosch wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, genaue Angaben sind schwer zu erhalten. Janosch selbst spricht augenzwinkernd von „mindestens 70 Sprachen“. Neben den bekannten Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch zählen dazu auch u.a. Armenisch, Baskisch, Luxemburgisch…….

Chinesisch (Mandarin): Bärenzirkus Zampano
Niederländisch: Wo sind der kleine Bär und der kleine Tiger?
Armenisch: Oh, wie schön ist Panama

ALLTAGSGEGENSTÄNDE

Janoschs Figurenwelt ziert viele Alltagsgegenstände. Zeitweise gab es über 1.000 verschiedene Artikel im Janosch-Look. Janosch hat dazu auch oft selbst Skizzen und Entwürfe für die Produkte gefertigt.

Ferienflieger Condor mit Janosch Figuren
Tigerbikel - Kinderfahrrad
Speiseteller
Bollerwagen Tigerente
Spieluhr Tiger
Kräutertee - Faulenzer-Tee

KUNST

Janosch hat nicht nur Bücher geschrieben und illustriert, sondern auch viele eigenständige Zeichnungen, Radierungen und Auqarelle geschaffen. In einigen seiner Bilder tauchen die Helden seiner Kinderbücher auf, andere zeigen ganz neue Geschöpfe und Inhalte. Unten findet sich ein Ausschnitt aus seinem großen und vielfältigen Werk, das nach und nach um weitere Bilder ergänzt wird.

 
1957 - Sebstportrait
ca. 1968 - wer hat Manuelas Himmel verkritzelt?
ca. 2003 - die Geliebte aus Russland
ca. 2003 - eine faktisch sinnlose Liebe
ca. 2008 - Bibel 2
2015 - der Löwe brüllt, es tanzt Marie

WISSENSCHAFTLICHE TEXTE ÜBER JANOSCHS WERK

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im DAF-Unterricht II.

Textvorschläge für den didaktischen Einsatz

Angela Bajorek, Dorota Szczęśniak

ISBN 978-3-8325-5674-7
120 Seiten, Erscheinungsjahr: 2023
Preis: 26.00 €

Dieses Werk enthält u.a. die Didaktisierung zu «Hans im Glück» von Janosch.

“Die didaktischen und methodischen Handreichungen für den Einsatz dieser Texte im Unterricht (aber auch außerhalb desselben) sind von einem geradezu überbordenden Ideenreichtum. Es geht um eine spielerische Aufnahme von Basisinformationen und eine ebenso spielerische Erschließung der Texte selbst. Beides ergibt sich gewissermaßen als stillschweigender Nebeneffekt der Erfüllung der jeweiligen Spielanweisungen. Gleiches gilt für den Aspekt des Fremdsprachenerwerbs. Die Ausnutzung des kindlichen Spieltriebs dürfte mit Sicherheit zu einer entspannten Literaturerschließung beitragen. […]

Insgesamt eine äußerst gelungene Textauswahl und eine sehr ideenreiche Didaktisierung, die den fremdsprachigen Sprach- und Literaturunterricht zu einer freudigen Angelegenheit machen können.”

Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Hans-Heino Ewers

Angela Bajorek, Dr. habil., Professorin der Pädagogischen Universität Krakau; seit 2017 stellvertretende Direktorin des Neuphilologischen Instituts und Leiterin der Abteilung Germanische Philologie der Pädagogischen Universität. Gutachterin des Ministeriums für Nationale Bildung Warschau für DaF-Lehrwerke. Forschungsinteressen: deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur; Didaktik der deutschen Literatur.

Edward Białek, Grzegorz Kowal (redakcja)

Arcydzieła literatury niemieckojęzycznej. Szkice – komentarze – interpretacje. Tom III

Texte zu «Oh, wie schön ist Panama» (pln. Ach, jak cudowna jest Panama)

von Prof. Angela Bajorek und «Cholonek» von Dr. Michał Skop.

Młody Śląsk. Dzieci, młodzież i literatura regionu

Dorota Michułka   Edward Białek    Wojciech Browarny
 
Dieses Werk enthält u.a.einen Artikel über zwei Kinderbuchautoren
aus Hindenburg O.S. Janosch und Heiduczek:
“Heiduczek i Janosch – zabrzańscy autorzy literatury dziecięcej. Topografie emotywne”

“Märchen und Spiel”, hg. von K. Grzywka-Kolago, M. Filipowicz, M. Jędrzejewski, Wydawnictwo Uniwersytetu Warszawawskiego, Warszawa 2021
Enthält: «Janosch erzählt und spielt mit Grimms Märchen» – von Prof. Angela Bajorek
Die im Band publizierten 18 Studien greifen die Problematik der Beziehungen zwischen Märchen und Spiel aus diversen Perspektiven auf und berücksichtigen ein reiches Spektrum von Forschungsfragen, methodologischen Ansätzen und zu analysierenden Materialien

Wer fast nichts braucht, hat alles

Janosch – die Biographie | Die erste umfassende Biografie des großen Kinderbuch-Autors

Oh wie schön ist Panama, Tigerente, der kleine Bär und der kleine Tiger – Janosch ist der bekannteste deutsche Kinderbuchautor. Doch über ihn selbst weiß man bislang nur wenig. Dank dieser ersten umfassenden Biographie bietet uns Angela Bajorek einen spannenden Einblick in das Leben des preisgekrönten Künstlers und sympathischen Eigenbrötlers.

 

ÜBER JANOSCH

STATEMENTS

Er ist Deutschlands größter Kindheitsphilosoph, obwohl er Zeit seines Lebens gegen die eigene Jugend anschrieb.”
(Roswitha Budeus-Budde/Süddeutsche Zeitung)

„Janosch ist Philosophie, ewiges Hippietum, love & peace und dabei  osteuropäisch urig, bayerisch grantlerisch und mediterran hedonistisch – also kurz gesagt: Ein europäisches Gulasch, das ein zeitloses Illustratorenautorenwerk geschaffen hat, für eine Zielgruppe 0 bis 115.“
(Christine Paxmann/ESELSOHR Leseabenteuer)  

„Janosch erzählt Geschichten zu seinen Bildern, die Ausdruck einer ungewöhnlichen Weltsicht sind. Sie spricht aus jeder der Figuren und macht sie so geheimnisvoll und liebenswert.“
(Alfons Schweiggert/Schriftsteller, Illustrator und Präsidiumsmitglied des “Bayerischen Poetentaler”)

„Sein erster Verleger, Georg Lentz, führte für Horst Eckert den Namen Janosch ein. Dabei blieb es. Seine ersten Bilderbücher verkauften sich schlecht. Ich aber fand sie eigenartig schön. Da war so etwas wie erste Liebe. Damals war ich noch Buchhändler. Als ich dann anfing, Kinderbücher zu verlegen, war Janosch eine meiner ersten Adressen. In den nachfolgenden Jahren unserer Zusammenarbeit (Freundschaft hätte ich beinahe gesagt)….MEHR
(Jochen Gelberg/Verleger)

„Die Bücher von Janosch gehören nicht zu denen, die ich für mich gelesen, sondern viel vorgelesen habe. Daher bedeuten Sie für mich vor allem gemeinsame Zeit mit meiner Tochter. Vor dem Schlafen gehen hab ich immer gern aus den Janosch Büchern vorgelesen. Die Geschichten über den kleinen Tiger, den kleinen Bären und Schnuddel haben ihr besonders gut gefallen. Nicht selten musste ich die Geschichten dreimal hintereinander lesen und aufpassen, dass ich nicht vor meiner Tochter einschlafe. Janosch-Geschichten sind Werke, die auch Erwachsenen Spaß machen. Eine gute Voraussetzung dafür, dass Eltern ihren Kindern gern und viel vorlesen.“
(Dr. Frank-Walter Steinmeier/Bundespräsidentg)

„Die Tigerente – und damit Janosch – hat mein Leben verändert. Erst als Kind, dann als Erwachsener. Einer der Höhepunkte war, als ich im Kino dem kleinen Tiger meine Stimme leihen durfte (“Komm, wir finden einen Schatz”). Als ich Janosch bei einer Preisverleihung persönlich treffen sollte, war ich sehr gespannt. Seine unvergesslichen Begrüßungsworte: “Hallo Malte, du bist aber dünn. Na – komm mal her!” Und er nahm mich in den Arm.”
(Malte Arkona/Schauspieler und Moderator)

„Janosch war immer für Überraschungen und Ungewöhnliches gut“, sagt Ulrich Kypke. An Janosch fasziniere ihn, dass er es schaffe, bittere, tragische, auch böse Ereignisse in einer Weise dazustellen, dass das kleine Licht des Humors plötzlich aufscheine. „Dass er sich nicht scheut, Dinge zu sagen, die andere sich nicht zu sagen trauen, aber immer in der Hoffnung: Wie kommen wir raus aus dem Dilemma?“…MEHR
Dr. Ulrich Kypke

INTERVIEWS

dpa 25.11.2016

Janosch: “AM LIEBSTEN WÄRE ICH UNSICHTBAR.”

Frage: Sie sind im März 85 Jahre alt geworden. Keine Lust auf Rente?
Antwort: Ich arbeite täglich an neuen Büchern, weil mein Kopf voller Ideen und die Arbeit wunderbar ist. Sich auf einem Lebenswerk auszuruhen und einfach so in die Leere zu schauen, ist nicht meine Sache. Ich mag es, kreativ zu sein und zu arbeiten. So, wie es ist, kann es noch 20 Jahre dauern – bevor es dann aus ist. MEHR

BILD  11.03.2016
„ICH HAB DAS PARADIES IMMER IM GEPÄCK“
Von SANDRINA KÖMM-BENSON

Oh, wie schön ist Geburtstaghaben! Schnuddelbuddel, Onkel Poppoff und Tigerente feiern ihren Erfinder: Heute wird Janosch 85 Jahre alt!

Horst Eckert, alias Janosch, lebt seit vielen Jahren zurückgezogen auf der schönen Insel Teneriffa. Sein Paradies?

Janosch zu BILD: „Ich habe das Paradies im Gepäck. Also kann ich hinziehen, wohin ich wollen würde.“

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JANOSCH 85 MIT WEIN, FISCH UND GESANG

GOURMETWELTEN 04. März 2016

Von Cordula Dieckmann
Tiger, Bär und Tigerente haben Janosch berühmt gemacht. Vor mehr als 35 Jahren tauchten sie in seinem Kinderbuch «Oh wie schön ist Panama» auf. Seitdem zählt die Geschichte, wie die Freunde das Paradies suchen, zu den Klassikern der Kinderliteratur. Die von Janosch liebevoll gezeichneten Figuren wurden zur Marke, die bis heute auf Tassen, Socken oder Schnullern prangt. Ihr Schöpfer hat sich von dem ganzen Rummel zurückgezogen. Seit mehr als 30 Jahren lebt er auf der Kanareninsel Teneriffa. Die Reise dorthin zählt der Künstler und Schriftsteller zu den schönsten Erlebnissen. Sein größter Wunsch: «Dass ich hier ewig so sitzen kann und die Sintflut erst kommt, wenn ich ganz weg bin», sagte Janosch im Interview anlässlich seines 85. Geburtstages, den er am Freitag, den 11. März, feiert.

Sie leben ja schon lange auf Teneriffa – was gefällt Ihnen dort besonders gut?
Die weite Sicht auf das Meer, und es regnet nie. Und Schnee gibt es auch nicht.
Wie verbringen Sie dort Ihre Zeit? Vielleicht mit Malen, Schreiben oder Spazieren gehen?
Mit Essen, und ich trinke diesen Wein. Und ich pflanze im Garten Kartoffeln zum Beispiel.

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JANOSCH – WAS MACHT IHN AUS?

Ein Gespräch zwischen dem Verleger Hans-Joachim Gelberg, früher und langjähriger Wegbegleiter von Janosch, selbst Kinderbuchautor und Lyriker, und dem Vorsitzenden der Janosch Gesellschaft e.V., Dr. Ulrich Kypke zu Janoschs 85. Geburtstag.

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WO HABEN SIE BLOß DIE GANZE ZEIT GESTECKT, HERR JANOSCH?

ZEITmagazin Nº 31, Juli 2013

Janosch, Deutschlands bekanntester Kinderbuchillustrator, zeichnet von nun an jede Woche für das ZEITmagazin. Sein Comeback-Interview gab er uns in Wort und Bild. Von Tillmann Prüfer.

ZEITmagazin: Sie wohnen auf der Insel Teneriffa. Was treiben Sie dort den ganzen Tag?

Janosch: Ich mache Wassersport.

ZEITmagazin: Wirklich wahr?

Janosch: Na ja, nicht nur.

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“ICH DENKE SCHON SEIT 62 JAHREN ANS AUFHÖREN!”

Bild – 11.03.2011
DER ERFINDER DER TIGERENTE WIRD 80.

Von Alex Würzbach
Auf dem Tisch im Atelier stapeln sich die Geburtstagsbriefe. Ganz obenauf ein Schreiben mit Bundesadler – Glückwünsche vom Bundespräsidenten. „Die Kanzlerin hat auch geschrieben, obwohl sie mich gar nicht kennt“, sagt Horst Eckert, der heute 80 wird.
Der Mann hat uns das schönste Tier der Welt geschenkt – die Tigerente. Als „Janosch“ schuf Horst Eckert über 300 Bücher. Die Abenteuer von Tigerente, Kastenfrosch und Co. erschienen in über 40 Sprachen.
BILD traf Janosch auf Teneriffa, wo er seit fast 30 Jahren lebt, zum unverschämten Geburtstagsinterview – über Freunde, die er nicht hat, Sex, den er nicht hat und Intelligenz, die er nicht hat.

BILD: Sie gelten ja eher als Geburtstagsfest-Muffel. Heute bereit, diese Tradition zu brechen?

Janosch: „Mein Busenfreund und Verleger teilte mir mit, dass er als Überraschung und aus Dankbarkeit ein Schiff gechartert hat, welches mit allen jenen beladen wird, welche mich lieben – bis gestern waren es vier, sobald es sechs sind, sticht es in See. Paarungen unter den Teilnehmern werden gefördert.“

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DIE TIGERENTE, SCHLÄMMER UND MERKEL  Stern.de

Stern – September 2009

Während des TV-Duells nannte Moderatorin Illner Schwarz-Gelb “Tigerentenkoalition”. Dem Schöpfer der Tigerente, dem Zeichner Janosch, schwebt jedoch ein anderes Bündnis vor. Ein Interview.

Janosch

Janosch ist ein deutscher Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller. Der heute 78-Jährige lebt seit 30 Jahren auf der spanischen Insel Teneriffa. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er als Maler mit Ausstellungen in Deutschland.

Während des TV-Duells zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Frank-Walter Steinmeier bezeichnete die Moderatorin Maybrit Illner eine mögliche schwarz-gelbe Regierungskoalition als “Tigerentenkoalition”. Freut Sie das?

Ich bin ein unpolitischer Mensch, ich habe keine Ahnung, ich denke immer schräg daneben und was ich denke, ist meistens falsch. Aber soviel könnte ich sagen: Die Tigerente wird der Koalition nicht helfen. Sie ist inzwischen ein Pleitegeier. Unter uns: Schwarz und Gelb sind auch nicht meine Lieblingsfarben – erst recht nicht in der Politik.

MEHR

“GOTT LIEBT DIE KETZER”

Chrismon März 2006

Janosch wird 75. Höchste Zeit, ihn zu fragen, ob der liebe Gott seinen Lieblings-Ketzer noch quält, ob der echt nie stolz war und warum der Mensch so eine Sau ist.

Als Horst Eckert wurde er 1931 in Schlesien geboren und streng katholisch erzogen. Als Janosch wurde er zu einem der berühmtesten Kinderbuchautoren der Welt. Als Herr Jot lebt er auf Teneriffa – und schickt uns E-Mails. Über Gott, falls es den gibt, und die Welt, die schlecht ist. christmon-Redakteurin Ursula Ott mailte zurück.

Hallo, Herr Janosch, ich würde mich gern mal mit Ihnen unterhalten…

Janosch: Meinen Sie mündlich? Ich schreibe Ihnen lieber einen E-Mailer. Zum Unterhalten bin ich nicht geeignet, ich bin schwerer Autist. Dazu kommt, dass Sie wahrscheinlich eine Frau sind und Sie mich aus meiner Frauenfeindschaft reißen würden. Das möchte ich nicht. Ich fürchte mich.

Ihr Herr Jot

MEHR

“ICH BIN EIN BEGEISTERTER ANARCHIST ”

DIE WELT, 10. März 2004

Kinderbauchautor Janosch über Kindheit, Vertreibung und eine Begegnung mit Astrid Lindgren

In dieser Woche erscheinen neue DVDs von Janosch, einem der bekanntesten Kinderbuchautoren und -zeichner. Derzeit arbeitet er an einer Zeichentrick-Version von “Oh, wie schön ist Panama”. Mit Janosch sprach Wieland Freund.

DIE WELT: Sie gelten als Prophet der Faulheit. Etwa 300 Bücher sprechen aber eine andere Sprache.

Janosch: Ich bin unheimlich faul, aber ich muss ja arbeiten, um mich zu ernähren. Und wenn Sie jeden Tag drei Stunden arbeiten und schon so alt sind wie ich, dann kommen halt 300 Bücher raus. Ich wäre gern faul. In meinem Horoskop steht, dass Arbeit mich unglücklich macht. Das ist ein Lebensgesetz, das muss man erfüllen.

MEHR

“SEID FURCHTLOS!”
TV Hören und Sehen, 21.09.01
Er ist der Vater der Tigerente und der erfolgreichste Kinderbuchautor der Welt. Wir sprachen mit Janosch (70) exklusiv über Kinder, Eltern und den Sinn des Lebens.

Janosch, Sie leben seit über 20 Jahren auf den Kanaren. Was fällt Ihnen auf, wenn Sie heute nach Deutschland kommen?
Wie deutsche Eltern zu ihren Kindern sind. Wissen Sie, was typisch ist?
Eine Mutter oder ein Vater geht über die Straße – und schiebt zuerst den Kinderwagen in die Gefahr. Wenn jetzt ein Auto heranrast – wen erwischt es? Das Kind! Das ist doch unmöglich. Die Eltern denken: Mein Kind ist der Rammbock fürs Leben!
Ist es gut, Kinder zu haben?
Zu haben! Da steckt schon der Fehler!”Ist es gut, Kind zu sein?” Das wäre die richtige Frage! Und die stelle ich Ihnen…

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FILME ÜBER JANOSCH

EIN BUCH ENTSTEHT BEI DER ARBEIT (1971)

HIMMELHÖLLE (2001)

Regie: Joseph Vilsmaier

Wer ist Janosch? Dieser Frage sind Regisseur Joseph Vilsmaier und Redakteur Michael von Mossner im Film „HimmelHölle“ nachgegangen. Sie haben ein einfühlsames Porträt des erfolgreichen Kinderbuchautors und begnadeten Künstlers geschaffen. Sie lassen darin Freunde, Geschäftspartner und Weggefährten zu Wort kommen und nähern sich so der Person Janosch von den unterschiedlichsten Seiten. Lustiges, Widersprüchliches, Humorvolles, aber auch Ernstes kommt ans Tageslicht.

DA, WO ICH BIN, IST PANAMA – DIE LEBENSREISE DES HERRN JANOSCH (2009)

Ein Film von Joachim Lang

Er ist der erfolgreichste Kinderbuchautor Deutschlands. Die Tigerente ist eines seiner Markenzeichen. Sein Name selbst ist zur Marke geworden: Janosch. 1931 kommt Horst Eckert, so sein bürgerlicher Name, im damaligen Hindenburg direkt an der deutsch-polnischen Grenze zur Welt. Die Kindheit ist geprägt von familiären Problemen, er gilt als schwierig und unnahbar. Filmemacher Joachim Lang begibt sich auf die Lebensreise des Schriftstellers und Illustrators, zu seinen Wurzeln und zu seinem Rückzugsort auf Teneriffa. “Ein schöner Irrtum”, sagt Janosch, “ist eben besser als eine schlechte Wahrheit”. Man müsse das, was man gefunden habe, zu Panama erklären: Da wo ich bin, ist Panama.

ARTIKEL/BERICHTE ÜBER JANOSCH

Geschichten über Geschichten. Janosch in Greifenberg

VON JENNY MUES
“Das Haus in Greifenberg wirkt heute unbewohnt und erscheint mehr und mehr wie eine Ruine. „Tierisch feucht hier“, bemerkt Janosch bei einem Besuch des Hauses in einem Dokumentarfilm 2009.  Vor dem Haus, am Stamm eines Baumes befindet sich ein Schild aus schwarzem Kunststoff mit der Aufschrift „Las Delicias del mediterráneo“, zu Deutsch: die Köstlichkeiten oder auch die Freuden des Mittelmeeres. Das Schild könnte von einer Obstkiste stammen, so wie der Wegweiser in „Oh, wie schön ist Panama“….WEITER

Janoschs Atelier- und Wohnhaus in Greifenberg, erbaut um 1960, Aufnahme 1960er oder 70er Jahre. Mit seinen französischen Terrassenfenstern, im Stile eines einfachen Landhauses in Südfrankreich, wo Janosch in 1950er Jahren immer wieder Zeit verbrachte. Foto: Privat

in: Landsberger Geschichtsblätter, JG. 123, 2025, S. 166–173

PLAKATE UND POSTER

PLAKAT BIBLIOTHEKSREGELN
PLAKAT KITA WUNSCHLISTE

POSTER/PLAKAT: Tiger & Bärs Bibliotheks-Regeln

Tiger & Bär helfen dabei, Verhaltensregeln in Bibliotheken zu vermitteln. Das Plakat kann unter info@janosch-medien.de angefordert werden.

POSTER/PLAKAT: Tiger & Bärs KITA-Wunschliste

Wunschliste der Erzieher/innen an Eltern und Kinder.

Die druckfähige Datei kann angefordert werden unter info@janosch-medien.de

 

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